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Was
mache ich, wenn ich bereits zu wenig
Kieferknochen für Zahnimplantate habe?
In
diesem Fall muss zur Herstellung eines
ausreichend breiten und hohen
Kieferknochens gleichzeitig mit der
Implantation eine
Knochenvermehrungsoperation durchgeführt
werden. Hierbei wird der Kieferknochen
mit körpereigenem (aus dem Kinn oder
der Schädeldecke) oder künstlich
hergestelltem Knochen aufgebaut.
Lediglich im Bereich der unteren
Schneidezähne können praktisch immer
ohne zusätzliche Maßnahmen
Zahnimplantate gesetzt werden.
Notwendige
Knochenvermehrungsoperationen erhöhen
allerdings das Gesamtrisiko der
Behandlung, da die Knochenvermehrung
(besonders bei reinen körpereigenen
Transplantaten) durch entzündliche oder
nichtentzündliche "Knochenauflösungen"
unter Umständen nicht den gewünschten
funktionellen oder kosmetischen
Langzeiterfolg bringt.
Eine
provisorische Kunststoffbrücke oder die
alte Prothese werden wieder eingesetzt,
das heißt Sie sind zu keinem Zeitpunkt
zahnlos!
Zur
Infektionsverhütung werden über 5 Tage
Antibiotika gegeben. Die auftretende
Schwellung bekämpft man mit
Eiskompressen und abschwellenden
Schmerzmitteln.
Die
Freilegung und das Einsetzen der Brücke
oder des Steges erfolgt im Unterkiefer
nach 3 Monaten schleimhautgedeckter
Einheilzeit, im Oberkiefer nach 5-6
Monaten. Bei sofortbelastbaren
Implantaten erfolgt die Versorgung mit
Kronen, Brücken oder Stegprothesen
sofort.
Brücken
und Prothesen
Kronen,
Brücken, und Prothesen werden zur
Wiederherstellung der vorhandenen Zähne,
bzw. zum Ersatz von verlorengegangenen Zähnen
benötigt.
Insgesamt
fasst man diese Versorgungsformen unter
dem Begriff "Zahnersatz"
zusammen. Dabei werden Kronen und Brücken
fest auf die präparierten Zähne
zementiert, und werden daher als
"festsitzender Zahnersatz"
bezeichnet. Überwiegend werden die
Kronen und Brücken heutzutage aus
Metallkeramik hergestellt. Dabei wird
zuerst ein Metallgerüst angefertigt,
auf den anschließend Keramik
aufgebrannt wird. Auf diese Weise
entstehen künstliche Zähne, die den
natürlichen verblüffend ähnlich sind.
Neuerdings
kommen immer mehr vollkeramische Kronen
und Brücken zum Einsatz. Diese werden
ausschließlich aus Keramik angefertigt,
und sind in Punkto "Ästhetik"
nicht zu schlagen. Vollkeramische Kronen
und Brücken bilden die natürlichen Zähne
in so einer perfekten Weise nach, dass
selbst Zahnärzte, diese bei
Untersuchung nicht immer erkennen können.
Jedoch
sind vollkeramische Systeme erheblich
teurer als Metallkeramik, da sie von
gesetzlichen Krankenversicherungen nicht
bezuschusst werden.
Prothesen
gehören zum "herausnehmbaren
Zahnersatz", und kommen zum
Einsatz, wenn nicht genügend eigene Zähne
für die Befestigung von Brücken
vorhanden sind. Prothesen müssen zwecks
Reinigung aus dem Mund herausgenommen
werden. Da es sehr viele verschiedene
Prothesenformen und Verankerungsmöglichkeiten
gibt, würde deren genaue Beschreibung,
den Rahmen dieser Homepage sprengen.
Deswegen im folgenden eine systematische
Zusammenfassung von verschiedenen
Prothesenformen:
Totale
Prothese:
Prothese,
die alle Zähne eines Kiefers ersetzt.
Die totale Prothese im Oberkiefer hält
durch die Saugkraft zwischen dem
Gaumen und der Prothese. Die
Unterkiefer Prothese liegt im Prinzip
lose auf dem Kiefer und wird durch die
Wangen- und Zungenmuskulatur gehalten.
Klammerprothese:
Prothese,
die mehrere fehlenden Zähne eines
Kiefers ersetzt. Sie wird an den Restzähnen
mit sichtbaren Metallklammern
befestigt.
Geschiebeprothese/Teleskopprothese:
Prothesen
die mehrere fehlenden Zähne eines
Kiefers ersetzen. Sie werden durch
spezielle, unsichtbare
Haltevorrichtungen (Geschiebe /
Teleskope), die an den Restzähnen
angebracht sind, befestigt.
Kosmetische
Hinweise
Um
die möglichst lange und entzündungsfreie
Erhaltung Ihrer Implantate zu verbessern
bzw. die Implantatreinigung zu
erleichtern ragen die Implantathälse an
beim Sprechen und Lachen nicht
sichtbaren Kieferabschnitten
(Backenzahnbereich im Ober- und
Unterkiefer, sehr selten auch z.B. nach
Unfällen im Frontzahnbereich) ca. 1mm
aus dem Zahnfleisch heraus und die
aufzementierten Kronen bzw.
aufgeschraubten Stege sind so geformt,
dass ein leichter Zugang zur Reinigung
mit Zahnzwischenraumbürstchen gewährleistet
ist. Dies mag zwar anfänglich ungewohnt
sein dient aber Ihrer langen
Zufriedenheit mit Zahnimplantaten.
Sofortverankerung
von Prothesen
Im
Unterkiefer besteht die Möglichkeit,
die gesamte Behandlung in einem Tag
durchzuführen! Das heißt, Sie werden
am Morgen operiert und bekommen bereits
am Abend die fertige Prothese auf Ihre
Implantate aufgesetzt. Möglich wird
diese schnelle Behandlungsmethode durch
die Gewinnung körpereigener
Wachstumsfaktoren für die
Knochenheilung, mit denen die Implantate
"getränkt" werden (PRP-Technik).
In diesem Fall müssen mindestens vier
Implantate gesetzt werden. Der
Wachstumsfaktor wird aus Ihrem Blut
gewonnen.
Mit
dem neuen m1- Implantatsystem können
nunmehr auch im Oberkiefer gaumenfreie
Prothesen (bei ausreichend vorhandenem
Restknochen) über 6 sofort belastbare
m1-Implantate fest verankert werden.
Regelmäßige
Kontrollen, Hygienehinweise und unsere
Hygieneprogramme garantieren, dass Sie
mit Ihren "dritten zweiten Zähnen"
schmerz- und problemfrei bleiben! Um
Ihre Implantate sauber und entzündungsfrei
zu halten empfehlen wir die Verwendung
einer Ultraschallzahnbürste bzw.
spezielle Implantatreinigungsbürstchen.
Die
Erfolgsrate ist neben der Erfahrung des
Teams u.a. deshalb so hoch, da vor jeder
Implantation eine genaue Abklärung und
computergestützte Fallplanung erfolgt.
Wenn
Sie an Zahnimplantaten interessiert
sind, beraten wir Sie gerne ausführlich.
Mehr unter "Kontakt".
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